Sonntag, 25.08.2013

Shark Cage Diving

Heute war ich im Käfig!!! ;)

Ich wurde um 5.55 Uhr morgens abgeholt. Dann sind wir etwa 2 h mit dem Bus nach Kleinbaii gefahren. Dort haben wir Frühstück bekommen und sind dann auch schon auf das Boot. Nach einer 15-20 minütigen Bootsfahrt sind wir bei dem Shark watching Spot angekommen. Die Crew hat Fischöl und andere Fischabfälle in das Meer geleert, um die Haie anzulocken. Nach etwa 50 Minuten haben wir dann den ersten Hai gesehen!! Fast zur gleichen Zeit ist außerdem ein 12 m (!) großer Wal beim Boot vorbeigeschwommen! Drei Mal haben wir ihn gesehen!! Außerdem hat er auch die Ankerschnur berührt, sodass das Boot voll gewackelt hat! Nachdem der Hai dann wieder öfter aufgetaucht ist, hat es geheißen: Die ersten acht Taucher sollen sich fertig machen! – darunter war auch ich! J Ich war dann echt nervös … als es dann so ernst wurde auf einmal … Dann sind wir auch schon nacheinander in den Käfig rein. Am Anfang hab ich schon echt ziemlich Platzangst gehabt. Weil man hat unten, hinten, vorne und oben ein Gitter. Ich hab mich aber dann in die Mitte gestellt, wo ober mir ein größeres Loch war, dann gings. Jedes Mal, wenn ein Hai gekommen ist, hat es „DOWN!!“ geheißen und dann haben wir allen die Luft angehalten und sind untergetaucht. Ich hab etwa 4-5 Mal den Hai direkt bei mir vorbei geschwommen gesehen! Wenn ich die Hand raus gestreckt hätte, dann hätte ich ihn streicheln können!! Das war so aufregend! Nach etwa einer halben Stunde bin ich dann wieder raus und hab mich umgezogen. Die Crew an Bord war absolut super! Sehr zuvorkommend und total nett.
Das war ein sau geiles Erlebnis! Ich könnte jetzt kein Erlebnis nennen, das besser war, als das heutige! J

PS: Leider kann ich keine aufregenden Fotos hochstellen, weil meine Kamera spinnt L Das dürfte wegen dem salzigen, feuchten Wind gewesen sein.

Der Käfig in dem wir zu acht waren ich :)

Freitag, 23.08.2013

3day WESTERN CAPE Wow

Hout Bay Duiker Island  gestrandetes Schiff aus Asien Cape of Good Hope Cape of Good Hope  Kayamandi Township Chocolate and Wine Tasting Farm in Stellenbosch Cape Agulhas Betty's Bay

Sorry, dass ich erst jetzt wieder einen Blogeintrag schreibe. Das ist eine menge Arbeit, so etwas zu erstellen, und man muss die Zeit dafür finden. Aber jetzt könnt ihr mal über unser letztes Wochenende lesen. Viel Spaß ;)

Letztes Wochenende haben wir eine Tour zu allen bekannten Sehenswürdigkeiten rundum Kapstadt gemacht.

Am Freitag wurden wir um etwa sieben Uhr morgens abgeholt. Nachdem alle zwanzig Personen zugestiegen sind, haben wir uns auf den Weg zur Hout Bay gemacht, wo wir dann mit einem Boot auf Duiker Island gefahren sind. Der Weg dahin war aufregend, da wir so einen starken Wind gehabt haben, dass das Boot über mega-riesige Wellen gefahren ist, wo wir schon befürchtet haben, das wir kentern! Auf Duiker Island haben wir dann Robben vom Boot aus beobachten können.

Auf dem Weg zum Cape Point sind wir auf dem beeindruckenden Chapman’s Peak Drive gefahren, wo wir nochmals eine fantastische Aussicht auf Hout Bay hatten. Wir sind nach einer langen Fahrt am Kap der guten Hoffnungen angekommen. Leider ergab sich dies als recht unspektakulär aber extremstens windig, weshalb wir da nur einen 20 minütigen Stopp zum Fotos machen gemacht haben. Dann sind wir zum Cape Point weitergefahren, der nur etwa zehn Minuten entfernt ist und haben da in einem sau teuren Restaurant unseren Lunch genossen. Danach sind wir ca. 2,5 h nach Stellenbosch gefahren, wo wir noch Abendessen waren und die Nacht in einem Backpacker verbracht haben.

Am nächsten Morgen hatten wir Frühstück und sind dann in das Kayamandi-Township gefahren. Ein Mann begleitete uns durch das Township und erzählte uns dabei einige Fakten. Wir fühlten uns alle extremstens unwohl! Es war so, als ob die „reichen Europäer“ kommen und die „armen Südafrikaner“ in deren Townships beobachten. Als ob wir durch einen Zoo gingen … das war echt so komisch … L Einige Fakten: Es wohnen ca. 30.000 Menschen dort, es gibt einen Private Doctor, ein Krankenhaus (gratis) und zwei Primary Schools. Die Menschen bekommen nur gratis Häuser zur Verfügung gestellt, wenn sie mind. 30 Jahre alt sind, weniger als 3.000,-- Rand im Monat verdienen und die letzte Bedingung wissen wir leider nicht mehr.

Nachdem wir die Eindrücke ein wenig verdaut hatten, sind wir nach Stellenbosch und Franschhoek auf zwei verschiedene Farmen gefahren und haben dort Chocolate & Wine Tasting und Cheese & Wine Tasting gemacht. Das war echt cool! Und die Weingegenden hier in Südafrika sind ein Traum! Sehen sogar ein bisschen so aus wie in der Toskana. Nachdem schon jeder ein bisschen beschwippst war (da natürlich niemand einen Tropfen Wein weggeschüttet hat ;) ), sind wir in Richtung Cape Agulhas gefahren, wo wir die Nacht wieder in einem Backpacker verbracht haben. Das Backpacker war echt total cool. Die Zimmer befanden sich in eigenen Häusern und das ganze Gelände war wie ein Dschungel gestaltet. Dort haben wir dann als Abendessen ein Barbecue bekommen. Am nächsten Vormittag sind wir dann am südlichsten Punkt von Afrika gestanden, wo sich Atlantischer und Indischer Ozean treffen. Das war irgendwie echt aufregend. J Dann sind wir nach Hermanus (bekannter whale watching spot) gefahren, wo wir einige Wale beim „tanzen“ im Wasser zuschauen konnten. Nach dem Mittagessen sind wir dann nach Betty’s Bay gefahren, wo wir etwa 5.000 Pinguine beobachten konnten. Nachdem wir dann etwa gefühlte dreihundert Fotos von den Pinguinen geschossen hatten, haben wir uns wieder auf den Nachhauseweg gemacht.

Dienstag, 13.08.2013

Kirche und Townshipparty (und Fotos von den Kids)

Hallo! Hoe gaan dit? :) Das ist Afrikaans und heißt: Hallo! Wie geht’s dir?

Gestern waren Anita, Kathi und Steffi auf einer Township-Party. Davor waren sie in der Kirche.

Am Anfang wird in der Kirche sehr viel gesungen. Es wird auch der Text der Lieder eingeblendet, sodass jeder mitsingen kann. Es macht auch jeder mit. Während der Predigt gibt es immer wieder zustimmende Zurufe von den Besuchern mit "Hey Man!". Die Lieder, die vom Chor gesungen werden, sind sehr tiefsinnig. Nach zwei Stunden sind sie dann auf die Township-Party gefahren. Dort befinden sich größtenteils nur Schwarze. Zunächst kauft man sich Fleisch um 20 Rand = ca. 1,50 Euro, was gleichzeitig auch als Eintritt gilt. Das Fleisch wird von Köchen zubereitet und man muss mindestens 1,5 h auf das fertige Fleisch warten. Man kann sich eigene Drinks mitnehmen oder man kauft dort Getränke. Vorwiegend wird Elektro-Musik gespielt. Sobald es dämmrig wird, wird es für Weiße und vor allem für junge weiße Mädchen gefährlich, weshalb die drei um etwa halb sechs nach Hause fuhren. Ich konnte leider nicht mit, weil ich seit Samstag flach lag. Ich hatte Fieber und eine ziemliche Erkältung. Deshalb war ich auch gestern nicht in der Arbeit. Heute gehts schon wieder besser :)

Ich stelle anschließend noch ein paar Fotos vom Wochenende und von den Kids (von Anita und mir) online :)

Township-Party DJ bei der Township-Party

die Küche Carin und ich heute haben sie von mir Luftballons bekommen :)

Samstag, 10.08.2013

Die letzten Tage

Hallo liebe Leser :)

In den letzten Tagen hat sich schon langsam der Alltag bei uns eingeschlichen. Wir stehen jeden Tag um sechs Uhr morgens auf und um sieben werden wir von unseren Fahrern abgeholt und zur Arbeit gebracht. Dort werden wir herzlich von den Kindern begrüßt. :) An unserem zweiten Arbeitstag wurden wir bereits von den Betreuerinnen alleine mit den Kindern gelassen. Diese mussten auf ein Meeting. Das war eine absolute Herausforderung für mich. Da ich zum einen die Kinder erst seit einem Tag kannte und diese auch die Sprache nicht absolut beherrschen. Leider waren die Kinder außerdem an diesem Tag extrem unruhig, stritten oft untereinander und weinten viel. Gott sei Dank kam Pearl (die Betreiberin der Kindertagesstätte) und unterstützte mich.

Am Donnerstag haben wir zusammen gebastelt. (Leider waren aber nicht so viele Kinder wie sonnst da, weil gestern (Freitag) Weihnachten von den Moslems war.) Wir haben etwas für die Mütter der Kinder gebastelt, weil gestern ein public holiday in Südafrika war - der "women's day". Da feiern sie, dass sich die Frauen am 9. August 1956 gegen das Gesetz aufgelehnt hatten - sie veranstalteten einen Protestmarsch gegen ein Apartheidsgesetz.

Anita und ich hören um zwölf wieder zu arbeiten auf. Dann sind die Kinder zumeist schon fertig mit dem Mittagessen und liegen bereits, um ein Mittagsschläfchen zu machen. Am Abend werden wir dann schnell müde und sind zumeist um etwa zehn schon wieder im Bett. Es kann aber auch daran liegen, dass es hier bereits um sechs Uhr Abends finster wird.

Am Donnerstag waren wir zum ersten Mal unsere Klamotten in der Laundry waschen. Dafür haben wir etwa zwei Stunden gebraucht. Hier in der Umgebung gibt es echt viele Laundries, die oft bis um neun am Abend offen haben.

Gestern waren wir in Kapstadt auf dem Greenmarket. Das ist ein Markt mitten im Zentrum von Kapstadt bei dem man viele Souveniers kaufen kann. Für diesen Markt muss man auf jeden Fall einen ganzen Tag einplanen. Er ist zwar nicht groß, aber es gibt viel zu sehen. Einige Stände haben zwar immer wieder das gleiche aber echt schöne Sachen: Bilder, Figuren, Armbänder und Ketten, Masken usw.

Morgen gehen wir vielleicht in die Kirche ;) und dann auf eine Township Party. Was eine Township Party ist, erzähl ich euch dann morgen oder so.

 

PS: Später möcht ich noch ein paar Fotos online stellen!

Dienstag, 06.08.2013

Der erste Arbeitstag

Heute hatten wir unseren ersten Arbeitstag.

Nach dem, was ich heute gesehen, gehört und erlebt habe, hatte ich Tränen in den Augen, als ich mit dem Taxi wieder von der Kindertagesstätte abgeholt wurde und in die Wohnung zurück fuhr. Die Umstände, in denen die Kinder hier leben, sind erschreckend. Wir (Anita und ich – wir arbeiten in der gleichen Kindertagesstätte im Township) sind heute ungefähr um halb 9 dort gewesen. Es gibt dort drei Frauen: Pearl, die Chefin, die aber keine eigene Gruppe führt (hab ich eigentlich den ganzen Tag nicht gesehen), Grace, die die Gruppe der Kleinen (1,5 – 3 Jahre) führt und XY (weiß den Namen leider nicht mehr), die die Gruppe der 3 – 6 Jährigen führt. Ich bin bei den 3 – 6 Jährigen Kindern, Anita bei den Kleinsten.

Meine Gruppe befindet sich am Vormittag in der Gruppe, wo gesungen, getanzt, gebastelt, gejausnet und vorgelesen wird. Wir befinden uns dabei in einer Garage, die notdürftig mit allen wichtigen Sachen ausgestattet ist. Ein paar Kästen, ein paar Tische und Sessel. Die Spielsachen, bei denen zumeist mindestens bei den Autos ein Rad, bei den Puppen, mindestens eine Hand fehlt, werden in Kartonkisten untergebracht. Die Kinder und die Betreuerinnen haben den ganzen Tag Jacken an, weil es so kalt ist. Es gibt nur ein Fenster. Auf den Wänden hängen Bilder, von den Praktikantinnen der letzten Jahre. Es ist furchtbar dreckig. Wenn man auf’s Klo muss, gibt es zwar eine „normale“ Toilette, aber diese hat keine Spülung. Die Geschichten, die mir die Betreuerin über die Kinder und deren Familien erzählte, sind wirklich traurig. Viele der Eltern sind noch extrem jung – Anfang 20 oder auch manche erst 15. Viele der Eltern sind Alkoholiker oder Drogenabhängig, deshalb wachsen die Kinder zumeist bei den Großeltern auf. Zu Mittag gibt es jeden Tag das Gleiche. Chinesische Nudeln aufgewärmt in einer Plastikbox in der Mikrowelle mit ein bisschen Geschmack darüber. Nachdem gegessen wurde, machen die Kinder einen Mittagsschlaf. Dazu gehen wir in die Hütte (!), wo sich die Kleinen am Vormittag aufhalten. In dieser Hütte, wo den ganzen Tag die Türe offen ist – es hatte heute 13 Grad und es regnete – befinden sich auf der linken Seite die Spielsachen – auch in Kartonkisten verstaut. Am Boden befindet sich ein großer Teppich, um ein wenig den kahlen Betonboden zu verdecken, welcher extrem nach Urin riecht. Auf den Wänden hängen wieder sporadisch Fotos von den früheren Praktikantinnen. Auf der rechten Seite befinden sich das einzige Fenster und die „Küche“. Die „Küche“ ist eine kleine Nische rechts neben dem Eingang. Diese besteht aus zwei Tischen, einem Waschbecken und einer Mikrowelle. In dieser „Küche“ wird dann jeden Mittag das Essen für die Kinder vorbereitet. Zum Mittagsschlaf, werden auf dem Boden die Liegepolster ausgebreitet, auf welchen sich die Kinder zu Bett legen. Es sind leider so wenige Decken zur Verfügung, dass nicht einmal jedes Kind eine Decke hatte.

Die zwei Betreuerinnen sind eigentlich ganz nett. Jedoch merkt man, dass hier andere Umgangsformen als bei uns zuhause herrschen. Die Kinder werden extrem streng erzogen. Beim Mittagsschlaf, müssen alle Kinder auf der rechten Seite liegen, wie Steffi aus einem anderen Projekt erzählt. Wenn sich ein Kind während es schläft umdreht, wird es angeschrien und grob gepackt und wieder auf die rechte Seite gelegt. Außerdem bekommen die Kinder zeitweise Schläge, zB auf die Finger und falls sie böse sind, wird ihnen gedroht. Die Drohung sprechen sie auf Afrikaans aus, sodass wir es leider nicht ganz verstehen, jedoch vermuten wir, dass es etwas mit einer „Toilette“ zu tun hat und deshalb glauben wir, dass sie die Kinder vielleicht in der Toilette einsperren oder so. Aber das ist nur eine Vermutung. Außerdem merkt man, dass einige Kinder unterentwickelt sind. Wir vermuten, dass das daher rührt, dass die Eltern oft sehr krank sind. Die Kinder bekommen aber keine Förderung. Als heute z.B. Ketten gebastelt wurden, saß ein Junge daneben auf einer Bank. Ich fragte die Betreuerin, warum er nicht mit basteln dürfe und sie sagte, dass er in seiner eigenen Welt lebe und er das (so auf die Art) sowieso nicht könne. Außerdem merkt man, wie die Kinder Liebe und Zuneigung brauchen. Die Kinder hängen ständig an jemandem dran. Man muss immer ein Kind hochheben und tragen und sie sitzen immer auf einem.

Der Tag hat mich wirklich sehr, sehr traurig gemacht. Es ist nicht vorzustellen, über was wir uns Österreicher oft beschweren. Die Kinder hier haben nichts! Ein Kind ist heute zu mir gekommen und war furchtbar stolz, weil es ein Eisensteckerl und ein Holzstückchen in der Hand hatte, und „Kämpfen“ gespielt hatte.

Montag, 05.08.2013

Kapstadt Tour

Nachdem wir am Samstag etwas gefeiert hatten und erst um fünf Uhr morgens ins Bett gegangen sind, sind wir am Sonntag erst um zehn aufgestanden. Danach sind wir nach Strand gefahren und haben einen mehrstündigen Spaziergang am Strand gemacht. Obwohl das Wasser nur etwa zwölf Grad hat, konnten wir einige Mutige beim Baden gehen beobachten. Außerdem waren sehr viele Surfer unterwegs, da gestern ein sehr starker Wind war.

Heute hatten wir eine Tour durch Kapstadt. Auf dem Weg von Somerset-West nach Kapstadt kann man die Townships vom Auto aus betrachten. Die Menschen, die in den Townships leben wurden 1994 von der Regierung in Rassen getrennt: Weiße, Schwarze und Coloureds.

Das größte Township heißt „Kaja Litscha“ (bedeutet: new home). Hier wohnen 1,2 Mio Einwohner. Bis 1994 wollte die Regierung keinen Strom in den Townships, dann gab es einen Aufstand, jetzt haben die Leute in dem Township Strom.

Das älteste Township heißt „Langa“. Dieses wurde 1921 gegründet und darin wohnen über 250.000 Einwohner.

Wenn man die Townships so anschaut, kann man sich kaum vorstellen, dass dort so viele Menschen auf engsten Raum leben. In den Townships gibt es nur Dixiklo’s (= „Bucket Toilets“) Diese werden nur alle zwei Wochen gelehrt.

Company’s Garden: Unser Guide hat uns vieles über die Sklaven in Kapstadt erzählt. Es gab einen Platz (heute eine Verkehrsinsel) an dem die ganzen Sklaven verkauft wurden. Die Sklaven haben beim Verkauf ihre Identität verloren, das bedeutet, dass sie entweder die Namen der Käufer angenommen oder sie haben einfach den Namen des Monats bekommen, in dem sie verkauft wurden.

Die Sprache „Afrikaans“ ist die meistgesprochene Sprache in Süd Afrika. Entstanden ist die Sprache folgendermaßen: Früher, als die Sklaven zu ihrem „Meister“ kamen, wollten die „Meister“ nicht, dass die Sklaven über sie lästern konnten oder dergleichen. Also haben die „Meister“ von der einen Sprache einige Wörter herausgepickt und von einer anderen Sprache usw. Deshalb ist die Sprache ein so großer Mischmasch. ;)

Wir haben auch den Greenmarket besucht. Dieser findet täglich statt und ist ein Kunsthandelsmarkt, wo man echt viele schöne Dinge (Souveniers) kaufen kann.

„Boo-Kaap“ ist ein sehr bekanntes Viertel von Kapstadt. Dort wohnen viele Muslime. Darin befinden sich nur bunte Häuser. Nach Erzählungen sollen entweder die verschiedenen Handwerker verschiedene Häuserfarben haben. Z.b. ein Arzt hat ein grünes Haus, ein Lehrer ein pinkes oder die Leute hatten früher Probleme, ihre Häuser zu finden, deshalb haben sie ihre Häuser verschieden angemalen. Aber die Erzählungen sind nicht war. In dieser Straße haben wir Samosas gegessen, das sind Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen, wir hatten vegetarische, sie waren etwas scharf, hatten aber super geschmeckt. 

Danach sind wir auf den Lion’s Head gefahren. Der Ausblick auf den Tafelberg und die Waterfront war beeindruckend.

Anschließend haben wir uns das Viertel "Camps Bay" angesehen. Dies ist ein Reichenviertel von Kapstadt. Die mächtigen Villen befinden sich hier direkt bei den Klippen.

Sonntag am Strand in Strand Sonntag Abend in Strand Boo-Kaap Aussicht vom Lions Hill auf Kapstadt und den Tafelberg Camps Bay Camps BayHier kann man eindeutig den Smog über Kapstadt sehen

Samstag, 03.08.2013

Die ersten Tage

 
Hallo meine Lieben!
Heute hatte ich endlich die Chance, einen Blog zu erstellen :) Wir haben uns dazu einen Stick in der Sumerset West Mall gekauft.
Die ersten Tage sind, mit kleinen Zwischenfällen, relativ gut verlaufen. Wir hatten einen guten Flug! Jedoch waren wir echt froh, als wir dann endlich nach 26 h in der Wohnung ankamen.
Unsere Wohnung befindet sich in Sumerset West in der Main Road. Wie wir bereits (von Einwohnern!) erfahren haben, befindet sich unsere Wohnung leider nicht auf dem Südafrikanischen Standard. Leider haben wir bereits festgestellt, dass hier auch nicht sehr viel auf Sauberkeit gelegt wird. Wir haben uns aber schon einige Putzsachen gekauft, und das Putzen selbst in Angriff genommen. Zum Einkaufen bekommt jede Person von Praktikawelten alle zwei Wochen eine „Pick and Pay Giftcard“, die mit 120 Rand aufgeladen wird. Das sind in etwa EUR 9.
In Südafrika ist ja jetzt Winter. Aber zurzeit ist es sehr warm. Zu Mittag scheint die Sonne und es hat in etwa 23 Grad. In der Nacht fällt die Temperatur auf etwa 7 Grad. Ab nächster Woche soll es nicht mehr so schön und warm sein.
Wir konnten schon echt viele Eindrücke sammeln. Und finden „South Africa“ schon jetzt sehr beeindruckend. Wir hatten bereits eine Tour durch Sumerset West und uns wurden die wichtigsten Orte, wie Lebensmittelgeschäft, Apotheke, Doktoren usw. gezeigt. Heute waren wir auf einem Markt in Strand (so heißt der Nebenort). Wir haben schon einige Souveniers besorgt und haben es uns dann am Strand gemütlich gemacht.
Morgen werden wir mit unseren zwei „Flat-Mates“ einen Ausflug nach Stellenbosch machen. Am Montag haben wir eine Führung durch Kapstadt und am Dienstag werde ich in einer Kindertagesstätte zu Arbeiten beginnen.
Ich melde mich vielleicht gleich morgen wieder!
Am Strand in Strand
Freitag, 02.08.2013

Bald geht es los

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten.